Fernsehturm Tiflis
Fernsehturm Tiflis: Höhe, Geschichte, Besichtigung und Zukunft des Tbilisi TV Tower
Der Fernsehturm Tiflis gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der georgischen Hauptstadt. Die weithin sichtbare Stahlkonstruktion erhebt sich auf dem Mtatsminda westlich des Stadtzentrums und prägt gemeinsam mit dem Riesenrad, der Narikala-Festung und der Sameba-Kathedrale die Skyline von Tbilisi.
Der heutige Fernsehturm wurde zwischen 1972 und 1974 errichtet und am 30. November 1974 offiziell in Betrieb genommen. Seine ursprüngliche Höhe betrug 274,5 Meter. Durch eine später ergänzte Antenne erreicht die Konstruktion heute je nach Messweise etwa 277,5 bis 278 Meter.
Der Turm ist weiterhin ein aktiver Standort für Fernsehen, Radio und Telekommunikation. Gleichzeitig entwickelt er sich zunehmend zu einer touristischen Attraktion. Geplant sind ein Besucherzentrum, Panoramabereiche und ein Restaurant in rund 70 Metern Höhe. Nach dem im Jahr 2026 kommunizierten Projektstand soll die Modernisierung voraussichtlich 2028 abgeschlossen werden.
Fernsehturm Tiflis: Das Wichtigste auf einen Blick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Deutscher Name | Fernsehturm Tiflis |
| Internationaler Name | Tbilisi TV Tower oder Tbilisi Television Tower |
| Georgischer Name | თბილისის სატელევიზიო კოშკი |
| Häufige georgische Kurzbezeichnung | თბილისის ტელეანძა |
| Standort | Mtatsminda, Tbilisi |
| Höhe des Standorts | Rund 719 Meter über dem Meeresspiegel |
| Ursprüngliche Turmhöhe | 274,5 Meter |
| Heutige Gesamthöhe | Je nach Messweise rund 277,5 bis 278 Meter |
| Baubeginn | 1972 |
| Fertigstellung | 1974 |
| Inbetriebnahme | 30. November 1974 |
| Bauweise | Freistehender Stahlfachwerkturm |
| Hauptfunktion | Fernsehen, Radio und Telekommunikation |
| Betreiber | Georgian Teleradiocenter |
| Reguläre Besichtigung | Derzeit nicht möglich |
| Geplante touristische Nutzung | Besucherzentrum, Panoramabereiche und Restaurant |
| Geplante Fertigstellung der Modernisierung | Voraussichtlich 2028 |
Warum ist der Fernsehturm von Tiflis so bekannt?
Der Fernsehturm ist nicht allein wegen seiner baulichen Höhe so auffällig. Seine besondere Wirkung entsteht vor allem durch den Standort auf dem Mtatsminda.
Tbilisi liegt in einem langgezogenen Tal entlang des Flusses Mtkvari, der im Deutschen häufig als Kura bezeichnet wird. Westlich des Stadtzentrums steigt das Gelände steil an. Der Fernsehturm steht bereits auf einer Höhe von rund 719 Metern über dem Meeresspiegel.
Rechnet man die Höhe der Konstruktion hinzu, befindet sich die Spitze annähernd 1.000 Meter über dem Meeresspiegel. Dadurch ist der Turm aus nahezu allen zentralen Stadtteilen sowie aus vielen weiter außerhalb gelegenen Vierteln sichtbar.
Am Tag fällt die rot-weiße Stahlkonstruktion deutlich vor dem Himmel auf. Nach Sonnenuntergang verwandelt die programmierbare Beleuchtung den Turm in eines der markantesten Elemente der nächtlichen Skyline von Tbilisi.
Für Einwohner dient er als Orientierungspunkt. Für Besucher ist er ein beliebtes Fotomotiv und ein visuelles Symbol der georgischen Hauptstadt.
Wo steht der Fernsehturm Tiflis?
Der Fernsehturm befindet sich auf dem oberen Plateau des Mtatsminda westlich des historischen Stadtzentrums.
Der georgische Name Mtatsminda bedeutet sinngemäß „Heiliger Berg“. Der Höhenzug ist eines der wichtigsten Naherholungs- und Ausflugsgebiete von Tbilisi. Auf dem Plateau befinden sich unter anderem:
- der Mtatsminda-Park,
- das große Riesenrad,
- der Funicular-Komplex,
- Restaurants und Cafés,
- verschiedene Aussichtspunkte,
- Wege und Grünanlagen.
Der Fernsehturm steht in unmittelbarer Nähe des Freizeitparks. Sein technisches Betriebsgelände ist jedoch vom öffentlich zugänglichen Parkbereich getrennt.
Besucher können den Turm von außen betrachten und aus verschiedenen Perspektiven fotografieren. Ein regulärer Zugang zum Inneren der Konstruktion ist derzeit noch nicht möglich.
Geschichte des Fernsehturms Tiflis
Der erste Fernsehturm auf dem Mtatsminda
Die Geschichte des Fernsehens in Georgien begann nicht mit der heute sichtbaren Konstruktion. Bereits in den 1950er-Jahren wurde auf dem Mtatsminda ein erster Fernsehturm errichtet.
Die Bauarbeiten begannen 1952 und wurden 1956 abgeschlossen. Die damalige Stahlfachwerkkonstruktion war ungefähr 186 Meter hoch und stand in der Nähe des heutigen Turms.
Am 30. Dezember 1956 wurde von diesem Standort die erste Fernsehsendung in Georgien ausgestrahlt. Damit begann der reguläre Fernsehbetrieb in der damaligen Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik.
Das erste Fernsehstudio befand sich ebenfalls auf dem oberen Plateau des Mtatsminda. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Fernsehen zu einem wichtigen Massenmedium. Die erste Farbfernsehübertragung erfolgte 1966.
Warum wurde ein neuer Fernsehturm gebaut?
Mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehens stiegen die technischen Anforderungen. Mehr Programme, größere Reichweiten und zusätzliche Kommunikationsdienste machten eine leistungsfähigere Infrastruktur erforderlich.
Der erste Fernsehturm war für diese Entwicklung langfristig nicht ausreichend. Seine Tragfähigkeit, Höhe und technischen Kapazitäten ließen sich nicht unbegrenzt erweitern.
Deshalb wurde entschieden, einen neuen, wesentlich höheren und leistungsfähigeren Turm zu errichten.
Bau des heutigen Fernsehturms
Der Bau des heutigen Fernsehturms begann 1972. Die Montage der Stahlkonstruktion dauerte ungefähr zwei Jahre.
Zum Einsatz kam ein Kran, der während des Baufortschritts schrittweise mit der wachsenden Konstruktion nach oben bewegt wurde. Dieses Verfahren ermöglichte die Montage der einzelnen Stahlsegmente in großer Höhe.
Am 30. November 1974 wurde der neue Fernsehturm offiziell in Betrieb genommen.
Die häufig verwendete Aussage, der Fernsehturm sei 1972 eröffnet worden, ist daher nicht vollständig korrekt. Das Jahr 1972 bezeichnet den Baubeginn. Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolgten 1974.
Was geschah mit dem alten Fernsehturm?
Nach der Fertigstellung des neuen Turms wurde die vorherige Konstruktion auf dem Mtatsminda nicht einfach verschrottet.
Der alte Stahlfachwerkturm wurde demontiert und in die Umgebung der georgischen Stadt Gori versetzt. Dort diente er weiterhin als Teil der Kommunikationsinfrastruktur.
Damit blieb ein wesentlicher Bestandteil der frühen georgischen Fernsehgeschichte technisch erhalten.
Wie hoch ist der Fernsehturm Tiflis?
Ursprüngliche Höhe: 274,5 Meter
Die ursprüngliche Gesamthöhe des 1974 fertiggestellten Fernsehturms betrug 274,5 Meter.
Diese Zahl wird bis heute häufig in Reiseführern, Lexika und touristischen Beschreibungen verwendet. Sie bezieht sich auf die historische Konstruktion vor der späteren Erweiterung der Antennenanlage.
Der Fernsehturm gilt als höchstes Bauwerk Georgiens. Dabei ist zwischen einem Bauwerk und einem Hochhaus zu unterscheiden. Der Turm besitzt keine durchgehend nutzbaren Geschosse und wird deshalb nicht als Wolkenkratzer eingeordnet.
Erweiterung der Antennenanlage im Jahr 2017
Im Juni 2017 wurde an der Spitze des Turms eine zusätzliche Antenne montiert. Dadurch erhöhte sich die Gesamthöhe.
Für die heutige Höhe werden unterschiedliche Werte genannt:
- ursprüngliche Höhe: 274,5 Meter,
- angegebene Antennenerweiterung: ungefähr 3,5 Meter,
- rechnerische Gesamthöhe: etwa 278 Meter,
- teilweise veröffentlichte aktuelle Höhe: 277,5 Meter.
Die geringe Abweichung kann durch unterschiedliche Messpunkte, Rundungen oder die technische Definition der Antennenhöhe entstehen.
Für eine sachlich sichere Beschreibung eignet sich daher folgende Formulierung:
Der Fernsehturm Tiflis war ursprünglich 274,5 Meter hoch und erreicht einschließlich der später ergänzten Antenne heute rund 278 Meter.
Wie hoch liegt die Spitze über dem Meeresspiegel?
Der Standort des Turms befindet sich auf ungefähr 719 Metern über dem Meeresspiegel.
Zusammen mit der Turmhöhe liegt die Spitze damit annähernd 997 Meter über dem Meeresspiegel. Die Konstruktion reicht optisch somit bis fast auf 1.000 Meter Meereshöhe.
Dieser Wert darf jedoch nicht mit der eigentlichen Bauwerkshöhe verwechselt werden. Die Bauwerkshöhe beträgt rund 278 Meter. Der deutlich höhere Gesamtwert entsteht durch die Lage auf dem Mtatsminda.
Architektur und Konstruktion
Freistehender Stahlfachwerkturm
Der Fernsehturm Tiflis ist eine freistehende Stahlfachwerkkonstruktion. Er benötigt keine weit in die Umgebung führenden Abspannseile.
Seine unverwechselbare Form entsteht aus einem nahezu senkrechten Mittelteil und zwei schräg verlaufenden Stützen. Aus vielen Blickwinkeln ergibt sich dadurch eine langgezogene dreieckige Silhouette.
Diese Bauweise unterscheidet den Turm deutlich von den klassischen Betonfernsehtürmen vieler europäischer Großstädte.
Während zahlreiche Fernsehtürme aus einem massiven Betonschaft und einer kreisförmigen Turmkanzel bestehen, wirkt der Fernsehturm von Tbilisi offen, technisch und filigran. Seine Konstruktion bleibt von außen weitgehend sichtbar.
Konstruktive Verwandtschaft mit anderen Fernsehtürmen
An der Planung war ein auf Metallkonstruktionen spezialisiertes Forschungs- und Entwicklungsinstitut aus Kiew beteiligt.
Das Institut wirkte auch an Fernsehtürmen in anderen Städten der damaligen Sowjetunion mit. Deshalb bestehen konstruktive Ähnlichkeiten mit den Fernsehtürmen von Kiew und Jerewan.
Die Bauwerke sind jedoch keine identischen Kopien. Der Turm von Tbilisi wurde an seinen konkreten Standort, die topografischen Bedingungen und die seismischen Anforderungen Georgiens angepasst.
Warum darf sich die Turmspitze bewegen?
Sehr hohe Bauwerke dürfen nicht vollkommen starr konstruiert sein. Wind, Temperaturschwankungen und dynamische Belastungen erzeugen erhebliche Kräfte.
Eine kontrollierte Elastizität ermöglicht es der Konstruktion, diese Kräfte aufzunehmen und zu verteilen.
Bei besonders starken Windböen kann sich die Spitze des Fernsehturms deutlich aus ihrer normalen Position bewegen. Diese Auslenkung ist konstruktiv vorgesehen und bedeutet nicht, dass der Turm instabil ist.
Das kontrollierte Schwingen schützt vielmehr die Stahlkonstruktion vor übermäßigen punktuellen Belastungen.
Erdbebensicherheit
Georgien liegt in einer seismisch aktiven Region. Erdbebensicherheit spielte daher bei der Planung des Fernsehturms eine wichtige Rolle.
Die Konstruktion wurde für starke seismische Belastungen ausgelegt. Historische Angaben sprechen von einer Auslegung für eine Erdbebenintensität von neun Punkten.
Diese Angabe darf nicht mit einer Magnitude von 9,0 auf der heute international geläufigen Momenten-Magnituden-Skala gleichgesetzt werden. Gemeint ist eine Intensitätsstufe innerhalb eines damals verwendeten regionalen beziehungsweise sowjetischen Bewertungssystems.
Warum ist der Turm rot und weiß?
Die rot-weiße Kennzeichnung dient vor allem der Luftfahrtsicherheit.
Hohe Bauwerke stellen potenzielle Hindernisse für Flugzeuge und Hubschrauber dar. Durch kontrastreiche Farbabschnitte bleiben sie auch bei wechselnden Licht- und Wetterverhältnissen besser erkennbar.
Zusätzlich verfügt der Turm über eine entsprechende Hindernisbeleuchtung.
Die Farbbeschichtung schützt die Stahlteile außerdem vor Witterungseinflüssen und Korrosion. Deshalb muss der Turm in regelmäßigen Abständen kontrolliert und neu gestrichen werden.
Technische Funktion des Fernsehturms
Der Fernsehturm Tiflis ist kein stillgelegtes Denkmal. Er erfüllt weiterhin eine wichtige Funktion innerhalb der georgischen Rundfunk- und Telekommunikationsinfrastruktur.
Zu seinen Aufgaben gehören beziehungsweise gehörten unter anderem:
| Bereich | Funktion |
|---|---|
| Fernsehen | Übertragung und Verbreitung von Fernsehprogrammen |
| Hörfunk | Ausstrahlung von Radiosignalen |
| Richtfunk | Weiterleitung von Signalen zwischen verschiedenen Standorten |
| Telekommunikation | Aufnahme technischer Kommunikationssysteme |
| Mobilfunk | Nutzung durch Antennen- und Übertragungsanlagen |
| Digitale Dienste | Unterstützung moderner Rundfunk- und Kommunikationsstandards |
| Frühere Systeme | Unter anderem Pager- und MMDS-Dienste |
Die genaue technische Ausstattung wird regelmäßig an neue Standards und Anforderungen angepasst.
Warum eignet sich der Mtatsminda als Sendestandort?
Funk- und Fernsehsignale profitieren von einer hohen und möglichst freien Position.
Gebäude, Berge und andere Hindernisse können Signale abschwächen oder ihre Reichweite begrenzen. Ein Standort auf einem Berg bietet daher große technische Vorteile.
Der Mtatsminda erhebt sich deutlich über das Stadtgebiet. Die zusätzliche Turmhöhe ermöglicht eine weiträumige Signalverbreitung über Tbilisi und angrenzende Gebiete.
Die Kombination aus natürlicher Höhe und technischer Konstruktion macht den Standort besonders effizient.
Wer betreibt den Fernsehturm?
Der Fernsehturm wird vom Georgian Teleradiocenter betrieben.
Das staatliche Unternehmen verwaltet einen erheblichen Teil der georgischen Rundfunkinfrastruktur. Dazu gehören zahlreiche Türme, Antennenstandorte und technische Einrichtungen in verschiedenen Regionen des Landes.
Der Fernsehturm auf dem Mtatsminda ist das bekannteste einzelne Bauwerk dieses Netzes. Die landesweite Versorgung Georgiens erfolgt jedoch über ein umfangreiches System weiterer Sendestandorte.
Beleuchtung des Fernsehturms
Moderne LED-Beleuchtung
Seit 2016 verfügt der Fernsehturm über eine moderne, programmierbare LED-Beleuchtungsanlage.
Das System besteht aus zahlreichen RGBW-Leuchten, die am Boden sowie auf mehreren Ebenen der Konstruktion installiert wurden. Die Abkürzung RGBW steht für Rot, Grün, Blau und Weiß.
Durch die Kombination dieser Lichtfarben lassen sich zahlreiche Farbtöne, Übergänge und Animationen darstellen.
Im Unterschied zu einer einfachen Außenbeleuchtung werden nicht nur einzelne Teile angestrahlt. Die komplexe Fachwerkstruktur kann über große Bereiche hinweg gleichmäßig inszeniert werden.
Beleuchtung zu Feiertagen und besonderen Ereignissen
Der Fernsehturm wird regelmäßig in unterschiedlichen Farben beleuchtet. Die Lichtgestaltung kann an nationale Feiertage, Gedenktage, internationale Ereignisse und gesellschaftliche Kampagnen angepasst werden.
Möglich sind unter anderem:
- georgische Nationalfarben,
- Flaggen anderer Staaten,
- statische Farbdarstellungen,
- langsam wechselnde Farbverläufe,
- Regenbogeneffekte,
- geometrische Lichtmuster,
- besondere Programme zu Silvester,
- Beleuchtungen zu internationalen Gedenk- und Aktionstagen.
Dadurch ist der Turm nicht nur ein technischer Sendestandort, sondern auch ein weithin sichtbares Kommunikationsmedium der Stadt.
Kann man den Fernsehturm Tiflis besichtigen?
Derzeit kein regulärer Zugang
Der Fernsehturm selbst ist gegenwärtig nicht regulär für Touristen geöffnet.
Es gibt derzeit:
- keine öffentlich buchbaren Turmführungen,
- keinen regulären Aufzug für Besucher,
- keine zugängliche Aussichtsplattform im Turm,
- keine Eintrittskarten für das Turminnere.
Der Mtatsminda-Park und die öffentlichen Aussichtspunkte in der Umgebung sind dagegen zugänglich. Von dort kann der Turm aus kurzer Entfernung betrachtet werden.
Das technische Betriebsgelände darf nicht ohne Genehmigung betreten werden.
Verwechslungsgefahr mit dem Funicular-Restaurant
Auf dem Mtatsminda gibt es bereits einen bekannten gastronomischen Komplex. Dieser befindet sich im historischen Gebäude der oberen Station der Standseilbahn.
Das sogenannte Funicular-Restaurant ist jedoch nicht Teil des Fernsehturms.
Davon zu unterscheiden ist das geplante Panoramarestaurant innerhalb der Fernsehturmkonstruktion. Dieses Restaurant befindet sich noch in der Entwicklung und ist bislang nicht eröffnet.
Geplante Modernisierung des Fernsehturms
Entwicklung zu einer touristischen Attraktion
Der Fernsehturm soll künftig stärker für Besucher zugänglich gemacht werden.
Die technische Hauptfunktion soll erhalten bleiben. Gleichzeitig ist vorgesehen, ausgewählte Bereiche touristisch und gastronomisch zu nutzen.
Das Projekt soll den Fernsehturm von einer ausschließlich technischen Anlage zu einem öffentlich erlebbaren Wahrzeichen weiterentwickeln.
Was ist im Fernsehturm geplant?
Das Modernisierungskonzept umfasst mehrere zentrale Bereiche:
| Geplanter Bereich | Vorgesehene Nutzung |
|---|---|
| Besucherzentrum | Empfang, Information und Zugangskontrolle |
| Panoramabereiche | Aussicht über Tbilisi und das Umland |
| Restaurant | Gastronomisches Angebot in rund 70 Metern Höhe |
| Technische Infrastruktur | Anpassung an den neuen Besucherbetrieb |
| Außenanlagen | Verbesserung des unmittelbaren Umfelds |
| Beleuchtung | Überarbeitung und Modernisierung |
| Stahlkonstruktion | Instandsetzung und neue Beschichtung |
Das Restaurant und die Panoramabereiche sollen ungefähr 70 Meter über dem Boden in die bestehende Konstruktion integriert werden.
Die charakteristische Silhouette des Fernsehturms soll dabei weitgehend erhalten bleiben.
Investitionsumfang
Die vertraglich vorgesehene Mindestinvestition wurde zunächst mit mehreren Millionen US-Dollar angegeben.
Spätere Projektinformationen nannten einen möglichen Gesamtumfang von ungefähr 50 Millionen Georgischen Lari. Der höhere Betrag berücksichtigt voraussichtlich nicht nur die gastronomischen Bereiche, sondern auch umfangreiche technische, bauliche und infrastrukturelle Arbeiten.
Zu den möglichen Kostenfaktoren gehören:
- Arbeiten an Fundamenten und Stahlbauteilen,
- neue Besucherzugänge,
- Aufzugs- und Sicherheitstechnik,
- Brandschutz,
- technische Lager- und Betriebsflächen,
- Gastronomieausbau,
- Panoramaverglasung,
- Beleuchtung,
- Außenanlagen,
- Korrosionsschutz und Neulackierung.
Aktueller Projektstand
Im Jahr 2026 befand sich das Projekt in der baulichen Vorbereitungs- und Umsetzungsphase.
Zu den bereits kommunizierten Maßnahmen gehörten:
- Erteilung der erforderlichen Baugenehmigung,
- Einrichtung der Baustelle,
- Rückbau nicht mehr benötigter Nebengebäude,
- Neuordnung technischer Flächen,
- Schaffung neuer Lagerbereiche,
- Vorbereitung der Arbeiten an Turm und Fundamenten.
Nach dem zuletzt kommunizierten Zeitplan soll das Gesamtprojekt voraussichtlich 2028 abgeschlossen werden.
Bei einem technisch anspruchsvollen Bauprojekt an einem weiterhin aktiven Kommunikationsstandort können sich Termine jedoch verändern.
Bleibt der Fernsehturm in Betrieb?
Die touristische Nutzung soll den technischen Betrieb nicht ersetzen.
Der Fernsehturm bleibt ein wichtiger Rundfunk- und Telekommunikationsstandort. Besucherbereiche und technische Anlagen müssen daher räumlich, sicherheitstechnisch und organisatorisch voneinander getrennt werden.
Genau diese Verbindung von laufendem Betrieb und touristischer Nutzung macht die Modernisierung besonders anspruchsvoll.
Anreise zum Fernsehturm Tiflis
Mit der Standseilbahn
Die bekannteste und für viele Besucher attraktivste Verbindung auf den Mtatsminda ist die Standseilbahn von Tbilisi.
Die Talstation befindet sich in der Daniel-Chonkadze-Straße. Von dort fährt die Bahn über den steilen Hang zur oberen Station in unmittelbarer Nähe des Mtatsminda-Parks.
Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und bietet bereits während des Aufstiegs interessante Ausblicke auf die Stadt.
Von der oberen Station können Besucher zu Fuß verschiedene Aussichtspunkte sowie den Bereich nahe dem Fernsehturm erreichen.
Betriebszeiten und Preise können sich saisonal ändern. Vor dem Besuch empfiehlt sich daher eine aktuelle Prüfung beim Betreiber.
Mit dem Taxi
Der Mtatsminda-Park ist auch über eine Straße erreichbar.
Eine Taxifahrt ist insbesondere für Familien, Gruppen oder Besucher mit eingeschränkter Mobilität eine praktische Alternative. Die Fahrtdauer aus dem Stadtzentrum hängt stark vom Verkehr und vom genauen Ausgangspunkt ab.
Je nach Verkehrslage dauert die Fahrt häufig ungefähr 15 bis 30 Minuten.
An Wochenenden, Feiertagen und rund um den Sonnenuntergang kann es auf der Zufahrtsstraße und dem oberen Plateau deutlich voller werden.
Mit dem eigenen Auto
Auch die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug ist grundsätzlich möglich.
Bei hohem Besucheraufkommen können Parkplätze jedoch begrenzt sein. Wer mit dem Auto anreist, sollte insbesondere am Wochenende zusätzliche Zeit einplanen.
Zu Fuß auf den Mtatsminda
Mehrere Fußwege führen aus den westlichen Stadtvierteln auf den Mtatsminda.
Der Aufstieg kann landschaftlich reizvoll sein, ist jedoch teilweise steil. Empfehlenswert sind:
- festes Schuhwerk,
- ausreichend Trinkwasser,
- Sonnenschutz im Sommer,
- eine zuverlässige Karten- oder Navigationsanwendung,
- eine Taschenlampe bei einem späten Rückweg.
Nach Einbruch der Dunkelheit ist die Rückfahrt mit der Standseilbahn oder einem Taxi häufig angenehmer.
Beste Aussichtspunkte auf den Fernsehturm
Mtatsminda-Park
Im Mtatsminda-Park lässt sich die Stahlkonstruktion aus unmittelbarer Nähe betrachten.
Für ein vollständiges Foto des Turms ist ein gewisser Abstand sinnvoll. Direkt am abgesperrten Betriebsgelände ist die Konstruktion aufgrund ihrer enormen Höhe nur schwer vollständig aufzunehmen.
Altstadt von Tbilisi
Aus der historischen Altstadt erscheint der Fernsehturm über den Dächern der Stadt.
Besonders eindrucksvoll ist der Blick bei Sonnenuntergang, wenn der Mtatsminda bereits im Schatten liegt und der Himmel noch hell ist.
Narikala-Festung
Die Höhen rund um die Narikala-Festung bieten einen weiten Blick über das Stadtzentrum.
Von dort befindet sich der Fernsehturm auf der gegenüberliegenden Seite des Tals. Diese Perspektive zeigt besonders gut, wie stark der Mtatsminda und der Turm das Stadtbild prägen.
Sololaki
Auch aus dem historischen Viertel Sololaki ergeben sich zahlreiche interessante Blickachsen auf den Turm.
Die Verbindung aus traditionellen Häusern, steilen Straßen und der modernen Stahlkonstruktion im Hintergrund bietet attraktive Fotomotive.
Rike-Park und Friedensbrücke
Aus dem Rike-Park und von der Friedensbrücke ist der Fernsehturm ebenfalls gut zu erkennen.
Von dort lässt er sich gemeinsam mit dem Fluss, der Altstadt und weiteren Wahrzeichen von Tbilisi fotografieren.
Blaue Stunde
Die sogenannte blaue Stunde kurz nach Sonnenuntergang eignet sich besonders gut für Aufnahmen.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Himmel noch nicht vollständig dunkel, während die Beleuchtung des Turms bereits sichtbar wird. Dadurch bleiben sowohl die Konstruktion als auch die Umgebung erkennbar.
Nachtaufnahmen
Bei vollständiger Dunkelheit tritt die farbige Beleuchtung besonders stark hervor.
Für scharfe Nachtaufnahmen empfiehlt sich ein Stativ oder eine stabile Ablagefläche. Die konkrete Beleuchtungsfarbe hängt vom jeweiligen Datum und Anlass ab.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Mtatsminda-Park
Der Mtatsminda-Park ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Tbilisi.
Zum Angebot gehören Fahrgeschäfte, gastronomische Einrichtungen, Spazierwege und Aussichtspunkte. Das große Riesenrad ist neben dem Fernsehturm ein weiteres weithin sichtbares Wahrzeichen des Berges.
Funicular-Komplex
Der Funicular-Komplex befindet sich an der oberen Station der Standseilbahn.
Das historische Gebäude beherbergt Restaurants, Cafés und Terrassen mit weitem Blick über Tbilisi.
Mtatsminda-Pantheon
Am Hang des Mtatsminda befindet sich das Pantheon bedeutender georgischer Schriftsteller, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
Es liegt bei der Mamadawiti-Kirche und gehört zu den kulturell bedeutendsten Orten der Hauptstadt.
Mamadawiti-Kirche
Die St.-David-Kirche, häufig Mamadawiti genannt, befindet sich ebenfalls am Hang des Berges.
Sie ist eng mit der religiösen und kulturellen Geschichte des Mtatsminda verbunden.
Bedeutung für Tbilisi und Georgien
Der Fernsehturm steht für mehrere Epochen der jüngeren georgischen Geschichte.
Sein Vorgängerbau dokumentierte den Beginn des Fernsehzeitalters in den 1950er-Jahren. Die heutige Konstruktion steht für den Ausbau der Rundfunkinfrastruktur während der 1970er-Jahre.
Nach der Unabhängigkeit Georgiens blieb der Turm ein wichtiger technischer Standort. Gleichzeitig entwickelte er sich zunehmend zu einem Symbol der Hauptstadt.
Die moderne Beleuchtung verstärkte diese Entwicklung. Der Turm kann heute nationale Farben, internationale Solidarität und besondere Gedenkanlässe sichtbar machen.
Die geplante Öffnung für Besucher würde einen weiteren Entwicklungsschritt darstellen: von der weitgehend abgeschlossenen technischen Infrastruktur zu einem öffentlich erlebbaren Aussichtspunkt.
Der Fernsehturm als Teil der Skyline von Tbilisi
Tbilisi besitzt keine einheitliche Skyline im klassischen Sinne. Das Stadtbild wird durch die besondere Tallage, historische Viertel, moderne Gebäude, Kirchen, Brücken und bewaldete Berghänge geprägt.
Der Fernsehturm spielt darin eine besondere Rolle. Er steht nicht im dicht bebauten Zentrum, sondern hoch über der Stadt.
Dadurch verbindet er zwei Ebenen des Stadtbildes:
- die urbane Bebauung im Tal,
- die natürliche Silhouette des Mtatsminda.
Seine schlanke, technische Form bildet einen Kontrast zu den historischen Kirchen und Wohnhäusern. Gerade dieser Gegensatz macht ihn zu einem der unverwechselbarsten Wahrzeichen der Stadt.
Häufige Irrtümer über den Fernsehturm Tiflis
| Häufige Aussage | Richtigstellung |
|---|---|
| Der heutige Turm wurde 1956 gebaut. | 1956 wurde der erste Fernsehturm fertiggestellt. Der heutige Turm entstand zwischen 1972 und 1974. |
| Der heutige Fernsehturm wurde 1972 eröffnet. | 1972 begannen die Bauarbeiten. Die Inbetriebnahme erfolgte am 30. November 1974. |
| Der Turm ist exakt 274,5 Meter hoch. | 274,5 Meter war die ursprüngliche Höhe. Mit der späteren Antenne beträgt die Gesamthöhe rund 278 Meter. |
| Im Fernsehturm gibt es bereits ein öffentliches Restaurant. | Das bestehende Restaurant gehört zum Funicular-Komplex. Das Restaurant im Fernsehturm ist noch nicht eröffnet. |
| Besucher können bereits auf eine Aussichtsplattform fahren. | Der Fernsehturm ist derzeit nicht regulär für Besucher zugänglich. |
| Der Turm ist nur noch ein historisches Denkmal. | Er ist weiterhin ein aktiver Rundfunk- und Telekommunikationsstandort. |
| Der Fernsehturm versorgt allein ganz Georgien. | Er ist Teil eines landesweiten Netzes aus zahlreichen Sendestandorten. |
| Die Bewegung der Turmspitze ist gefährlich. | Eine kontrollierte Auslenkung bei Wind ist bei hohen Konstruktionen technisch vorgesehen. |
Praktische Tipps für Besucher
Wer den Fernsehturm sehen und den Mtatsminda besuchen möchte, sollte folgende Hinweise berücksichtigen:
Zeit für den Besuch einplanen
Für Standseilbahn, Aussichtspunkte, Park und Gastronomie sollten mindestens zwei bis drei Stunden eingeplant werden.
Wer zusätzlich Fahrgeschäfte nutzen oder im Funicular-Komplex essen möchte, kann problemlos einen halben Tag auf dem Mtatsminda verbringen.
Sonnenuntergang beachten
Der späte Nachmittag ist besonders attraktiv. Besucher erleben zunächst die Aussicht bei Tageslicht, anschließend den Sonnenuntergang und später die beleuchtete Stadt.
Rund um den Sonnenuntergang ist jedoch mit einem höheren Besucheraufkommen zu rechnen.
Temperaturunterschiede berücksichtigen
Auf dem Mtatsminda kann es windiger und spürbar kühler sein als im Stadtzentrum.
Auch an warmen Tagen kann eine leichte Jacke sinnvoll sein, insbesondere nach Sonnenuntergang.
Geeignetes Schuhwerk tragen
Das Gelände im Park ist gut erschlossen. Wer zusätzliche Wege am Hang oder einen Fußaufstieg plant, sollte dennoch feste und bequeme Schuhe tragen.
Technisches Gelände respektieren
Absperrungen und Betriebseinrichtungen dürfen nicht umgangen werden. Der Fernsehturm ist ein aktiver Kommunikationsstandort mit besonderen Sicherheitsanforderungen.
FAQ zum Fernsehturm Tiflis
Wie hoch ist der Fernsehturm Tiflis?
Der Fernsehturm war ursprünglich 274,5 Meter hoch. Nach einer Erweiterung der Antennenanlage im Jahr 2017 beträgt die heutige Gesamthöhe je nach Messweise ungefähr 277,5 bis 278 Meter.
Wo befindet sich der Fernsehturm?
Der Fernsehturm steht auf dem Mtatsminda westlich des Stadtzentrums von Tbilisi. Sein Standort liegt ungefähr 719 Meter über dem Meeresspiegel.
Wann wurde der Fernsehturm gebaut?
Der Bau des heutigen Fernsehturms begann 1972. Die Fertigstellung und offizielle Inbetriebnahme erfolgten 1974.
Wann wurde der Fernsehturm eröffnet?
Der heutige Fernsehturm wurde am 30. November 1974 offiziell in Betrieb genommen.
Gab es vorher einen anderen Fernsehturm?
Ja. Der erste Fernsehturm auf dem Mtatsminda wurde zwischen 1952 und 1956 errichtet. Er war ungefähr 186 Meter hoch.
Wann begann das Fernsehen in Georgien?
Die erste Fernsehsendung in Georgien wurde am 30. Dezember 1956 ausgestrahlt.
Was geschah mit dem ersten Fernsehturm?
Nach Fertigstellung der neuen Konstruktion wurde der alte Turm demontiert und in die Umgebung von Gori versetzt.
Kann man den Fernsehturm Tiflis besichtigen?
Derzeit ist der Turm nicht regulär für Besucher geöffnet. Der Mtatsminda-Park und die umliegenden Aussichtspunkte können jedoch besucht werden.
Gibt es eine Aussichtsplattform im Fernsehturm?
Eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform gibt es gegenwärtig noch nicht. Im Rahmen der Modernisierung sind jedoch Panoramabereiche vorgesehen.
Wann soll der Fernsehturm für Touristen geöffnet werden?
Nach dem im Jahr 2026 kommunizierten Zeitplan soll das Modernisierungsprojekt voraussichtlich 2028 abgeschlossen werden.
Was ist im Fernsehturm geplant?
Geplant sind ein Besucherzentrum, Panoramabereiche und ein Restaurant in ungefähr 70 Metern Höhe.
Gibt es bereits ein Restaurant auf dem Mtatsminda?
Ja. Im Gebäude der oberen Standseilbahnstation befindet sich der Funicular-Komplex. Dieses Restaurant gehört jedoch nicht zum Fernsehturm.
Warum leuchtet der Fernsehturm in verschiedenen Farben?
Der Turm verfügt über eine programmierbare LED-Beleuchtung. Sie wird für Feiertage, Gedenktage, internationale Ereignisse und besondere Aktionen eingesetzt.
Ist der Fernsehturm noch in Betrieb?
Ja. Er wird weiterhin für Fernsehen, Radio und Telekommunikation genutzt.
Ist der Fernsehturm das höchste Bauwerk Georgiens?
Der Fernsehturm gilt mit einer Gesamthöhe von rund 278 Metern als höchstes Bauwerk Georgiens.
Wie kommt man zum Fernsehturm?
Das Mtatsminda-Plateau ist mit der Standseilbahn, dem Taxi, dem Auto oder zu Fuß erreichbar. Der Fernsehturm selbst befindet sich auf einem abgegrenzten technischen Gelände.
Wie lange dauert die Fahrt mit der Standseilbahn?
Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Wartezeiten können je nach Tageszeit und Besucheraufkommen hinzukommen.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Besonders attraktiv ist der späte Nachmittag. Dann lassen sich Tageslicht, Sonnenuntergang, blaue Stunde und Nachtbeleuchtung miteinander verbinden.
Ist der Mtatsminda für Familien geeignet?
Ja. Der Mtatsminda-Park ist ein beliebtes Familienziel mit Fahrgeschäften, Gastronomie und Aussichtspunkten.
Der Fernsehturm Tiflis ist weit mehr als eine technische Antennenanlage. Er dokumentiert die Entwicklung des georgischen Fernsehens, steht für die Ingenieurbaukunst der 1970er-Jahre und erfüllt weiterhin eine wichtige Funktion innerhalb der Rundfunk- und Telekommunikationsinfrastruktur.
Seine außergewöhnliche Lage auf dem Mtatsminda macht ihn zu einem der sichtbarsten Bauwerke der georgischen Hauptstadt. Die rot-weiße Stahlkonstruktion, die moderne Nachtbeleuchtung und die markante Dreiecksform haben den Turm zu einem unverwechselbaren Symbol von Tbilisi gemacht.
Noch kann das Bauwerk lediglich von außen betrachtet werden. Mit dem geplanten Besucherzentrum, den Panoramabereichen und dem Restaurant könnte der Fernsehturm künftig zu einer der bedeutendsten touristischen Attraktionen der Stadt werden.
Bis zur geplanten Fertigstellung der Modernisierung bietet der Mtatsminda-Park den besten Zugang zum Turm. Die Aussicht auf Tbilisi, die Fahrt mit der historischen Standseilbahn und die beleuchtete Skyline machen den Berg bereits heute zu einem der lohnendsten Ausflugsziele der Hauptstadt.
Wesentliche Quellen und weiterführende Links
Georgian Teleradiocenter
Geschichte des Fernsehturms, Bauzeit, Inbetriebnahme, technische Entwicklung und Betreiberinformationen:
Georgia Travel
Offizielle touristische Informationen zum Tbilisi Television Tower:
https://georgia.travel/tbilisi-television-tower-tv-tower
Georgia Travel – Mtatsminda Funicular
Informationen zur Standseilbahn, zum Mtatsminda und zum Funicular-Komplex:
https://georgia.travel/family-attractions/the-funicular
Georgian Public Broadcaster – 1TV
Informationen zum Entwicklungsprojekt, zum Besucherzentrum und zu den geplanten Panoramabereichen:
https://1tv.ge/video/tbilisis-satelevizio-andzis-ganvitarebis-proeqti/
BM.GE
Aktueller Projektstand, Investitionsumfang und geplanter Abschluss der Modernisierung:
Georgia Today
Informationen zum Beginn der Modernisierung und zu den geplanten Investitionen:
https://georgiatoday.ge/tbilisi-tv-tower-modernization-begins-with-4m-investment/
GRIVEN
Technische Informationen zur programmierbaren LED-Beleuchtung des Fernsehturms:
https://www.griven.com/en/griven/projects/tbilisi-tv-tower?pageid=16&siteid=3
Stand der Informationen: August 2026


